Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

welten:honk:tiere:eule [27.11.2016 00:24] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
 +====== Eule ======
  
 +Die Eulen (Strigiformes) sind eine Ordnung der Vögel (lat. Aves), zu der über 140 Arten gezählt werden. Vertreter der Gruppe sind in allen Klimazonen, ausgenommen der Polarregionen,​ anzutreffen. Die meisten Arten sind nachtaktiv und haben zahlreiche Anpassungen an ihre nächtliche Aktivität entwickelt. Innerhalb der Eulen unterscheidet man die beiden Familien der Schleiereulen (Tytonidae) und der Eigentlichen Eulen (Strigidae).
 +
 +{{:​welten:​honk:​tiere:​eule.gif|}}
 +
 +
 +
 +===== Aussehen =====
 +
 +Eulen besitzen eine sehr typische Gestalt. Als auf die nächtliche Jagd spezialisierte Vögel unterscheiden sich Eulen von anderen Vögeln durch spezifische anatomische Merkmale. Der Körper ist gedrungen und der Kopf, im Vergleich zu dem anderer Vögel, auffällig groß und rundlich. Der Schnabel der Eulen ist stark gekrümmt und scharfkantig. Die Augen selbst sind unbeweglich,​ stattdessen können die Tiere ihren Kopf bis zu 270° drehen, wodurch das Gesichtsfeld stark erweitert wird. Geschützt werden die Augen durch ein oberes und ein unteres Augenlid sowie durch eine Nickhaut, die das Auge bedecken können. \\ 
 +Während andere Vogelarten in der Regel kleine runde Ohröffnungen haben, zeichnen sich Eulen durch schlitzförmige Ohröffnungen aus, die fast so lang wie die Kopfhöhe sind. Diese Ohröffnungen sind nicht symmetrisch am Kopf angeordnet, die rechte Ohröffnung liegt etwas höher. Diese Asymmetrie ist je nach Eulengattung unterschiedlich stark ausgeprägt,​ bei allen jedoch vorhanden. Viele Eulen haben außerdem einen optisch auffallenden Gesichtsschleier,​ der den Schall in Richtung ihrer Ohren lenkt. Gemeinsam mit den Federohren dient der Gesichtsschleier im Feind- und Sozialkontakt auch dazu, Stimmungen auszudrücken,​ und ist aus diesem Grunde häufig auffällig gefärbt. Bewegliche Ohrläppchen vor und hinter der Ohröffnung sind mit kurzen, harten Federn ausgestattet und unterstützen die Geräuschortung. Ebenfalls die Geräuschortung unterstützend ist der im Vergleich zu anderen Vogelarten breitere Schädel. Ein seitliches Geräusch wird dadurch von einem Ohr den Bruchteil einer Sekunde früher wahrgenommen. Der Teil des Gehirns, in dem sich das Gehörzentrum befindet, ist sehr gut entwickelt. Die Eulen sind jedoch weniger empfindlich für Geräusche mit niedriger Frequenz, hingegen ist die Empfindlichkeit gegenüber hohen Frequenzen sehr gut entwickelt. \\ 
 +Im Verhältnis zum Körpergewicht haben Eulen eine große Flügelfläche. Dies ermöglicht Eulen einen geräuscharmen Flug. Dieser wird auch dadurch unterstützt,​ dass die Flugfedern der meisten Gattungen einen weichen Rand haben. \\ 
 +Der Fuß der Eulen besitzt vier Zehen, die bei den Schleiereulen etwa gleich lang sind. Bei den Eigentlichen Eulen ist die nach hinten weisende Innenzehe etwas verkürzt. Die äußerste Zehe ist als Wendezehe ausgebildet und kann sowohl nach vorn als auch nach hinten gedreht werden.
 +
 +
 +
 +===== Lebensweise =====
 +
 +Eulenarten sind weltweit mit Ausnahme der Polgegenden sowie einzelner Inseln verbreitet. Sie besiedeln fast alle Arten von Lebensräumen,​ von den trockenen und feuchten Urwäldern über Savannen, Sumpfgebieten und Wäldern bis hin zur Tundra. Dabei leben die meisten Arten in tropischen und subtropischen Lebensräumen. \\ 
 +Für die meisten Eulenarten sind Kleinsäuger wie Mäuse die bevorzugte Beute. Zum Beutespektrum gehören jedoch auch Fische, Schlangen, Regenwürmer,​ Schnecken, Fledermäuse,​ Frösche, Motten und große Käfer. Viele Eulenarten fressen auch Aas, was insbesondere den Uhu bei Untersuchungen seines Gewölles immer wieder auch als Schädling erscheinen ließ, da sich sogar Hirsch- und Rehbestandteile nachweisen lassen. \\ 
 +Große Eulen jagen auch andere kleinere Eulenarten. Dies gilt insbesondere für den Uhu, bei dem Waldkauz und Waldohreule einen nicht unerheblichen Beutebestandteil ausmachen. \\ 
 +Die meisten Eulenarten besitzen Erkennungsmerkmale,​ die sie eindeutig als Eule charakterisieren. Dazu gehört der große kugelige Kopf mit den nach vorne gerichteten Augen, die gedrungene Gestalt und das plustrige Gefieder. Andere Vogelarten erkennen darin ihren Fressfeind und reagieren, wenn sie während des Tages Eulen in ihrem Versteck entdecken, mit aggressivem Verhalten. \\ 
 +Dieses sogenannte „Hassen“ von Vögeln auf Eulen macht sich der Mensch gelegentlich bis heute zunutze. Eulen wurden vor dem Versteck des Jägers aufgebaumt und die so angelockten Vögel abgeschossen oder mit Netzen eingefangen. So verwendete man beispielsweise den Steinkauz zum Fang von Drosseln und den Uhu für die Jagd auf Krähen und Greifvögel. Das Wegfangen junger Uhus für solche Jagdzwecke hat in manchen Regionen dazu geführt, dass die Bestände der Uhus drastisch zurückgingen. \\ 
 +Zu den Eulenarten, die keine Hassreaktion durch andere Vögel auslösen, weil bei ihnen diese optischen Erkennungsmerkmale weniger stark ausgeprägt sind, zählt beispielsweise die tag- und dämmerungsaktive Sperbereule. Sie ähnelt in ihrem Erscheinungsbild eher Falkenarten. Während andere Eulen tagsüber versteckt ruhen, bevorzugt sie es, weithin sichtbar in den Wipfeln von dürren Bäumen zu sitzen.
 +
 +
 +
 +==== Fortpflanzung ====
 +
 +Sie vögeln. (Nein, kein besserer Wortwitz. Aber auch kein schlechterer.)
 +
 +
 +
 +==== Kampfverhalten ====
 +
 +Eulen sind vor allem auf nachtaktive Beutetiere spezialisiert. Die von den Eulen praktizierte Jagdtechnik ist dabei artspezifisch,​ von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten geprägt und auch beuteabhängig. Generell praktizieren die Arten, die im Wald leben, eher eine Ansitzjagd, bei der sie von einer Warte (Ausschauplatz) aus auf Beute lauern. Eulen, die offenere Landschaften bewohnen, jagen durch Pirschflüge,​ bei der sie aus dem Flug heraus ihre Beute erspähen oder hören. Letzteres gilt beispielsweise für die Schleiereule. Diese greift aber auf die Ansitzjagd zurück, wenn schlechtes Wetter diese Pirschflüge einschränkt. \\ 
 +Viele Eulenarten sind außerdem geschickte Bodenjäger,​ die in der Lage sind, eine am Boden davonhuschende Maus einzuholen. Die typischste Beuteerwerbshandlung ist jedoch das konzentrierte Fixieren der Beute von einer Warte oder aus dem Flug heraus, ein Abbremsen des Fluges unmittelbar vor dem Zusammentreffen mit der Beute, wobei die Beine nach vorne gestreckt und die Zehen weit gespreizt werden und ein rascher Tötungsbiss,​ während gleichzeitig die Beute mit den kräftigen Fängen „gewalkt“ wird und die Flügel in der sogenannten „Fangstellung“ weit über die Beute gespreizt werden. \\ 
 +Eulen können ein anschleichendes Wesen sehr leicht hören und sehen. \\ 
 +Wenn Eulen einen mindestens 15 m langen Sturzflug anbringen können, wird die **Attackequalität** um 10 % erhöht und der Schaden verdoppelt. Auch wenn sie dann keinen Biß an ihrem Ziel anbringen können.
 +
 +
 +
 +===== Erzeugnisse & Erbeutbares =====
 +
 +Junge Eulen lassen sich ein wenig zähmen, wenn sie von ihrem "​Meister"​ großgezogen werden.
 +
 +
 +
 +===== Spieldaten =====
 +
 +Größenklasse:​ winzig bis menschengroß (15 cm bis 1,5 m Körpergröße)
 +
 +**Konstitution:​** ?? \\ 
 +**Stärke:​** 1 - 3 \\ 
 +**Geschick:​** ?? \\ 
 +**Schnelligkeit:​** ?? \\ 
 +**Willenskraft:​** 5 - 7 \\ 
 +**Intelligenz:​** 2 \\ 
 +**Intuition:​** ?? \\ 
 +**Selbstbewußtsein:​** 5 - 7 \\ 
 +**Charisma:​** ?? \\ 
 +
 +**Grundbewegung:​** 6,75 m/s fliegend, 0,25 m/s hüpfend \\ 
 +**Wuchtreduktion:​** 0 \\ 
 +**Schadensreduktion:​** 0 \\ 
 +**Klauenschaden:​** Schärfe 4 \\ 
 +**Bißschaden:​** Schärfe 4 \\ 
 +
 +
 +
 +//Werwolf, 2010/12/07 14:53 //
 +
 +
 +
 +~~DISCUSSION~~
 
 
 
     
 
welten/honk/tiere/eule.txt · Zuletzt geändert: 27.11.2016 00:24 (Externe Bearbeitung)