Icztakk

Anatomie

Gesicht eines Icztakk ohne Maske Icztakk sind humanoide Lebensformen mit Reptilien - artigen Eigenschaften. Zu diesen gehören ihre teilweise schuppige Haut und ihre Horn – ähnliche Behaarung. Davon abweichend ist nur das Gesicht durch seine Mandibel – artigen Auswüchse. Die Männchen dieser Lebensform können bis zu 2,80m und die Weibchen sogar bis zu 3m groß und bis zu 300 Jahre alt werden. Ihre Muskulatur ist sehr dicht strukturiert und ausgeprägt, was sie stark, agil und beweglich macht. Diese Eigenschaft erlaubt es ihnen sehr weit und hoch springen zu können, man sagt durchschnittlich 5-7m hoch und 13-15m weit. Sie haben auch eine sehr solide Knochenstruktur, weswegen sie Stürze aus durchschnittlich 21-25m abfangen können ohne sich abzurollen. Ihre Sicht der Dinge besticht vor allem durch ihre Fähigkeit Infrarot-Strahlen wahr zu nehmen, was sie hingegen Rotblind macht. Icztakk sind zwar gleichwarme Lebensformen doch ihr Lebensraum beschränkt sich vorwiegend auf warme tropische und subtropische Gebiete, vorzugsweise Sümpfe. Die Icztakk besitzen kein Hämoglobin, ihr Blutsauerstofftransport wird durch einen anderen, neongrünen bis neongelben Blutfarbstoff bewerkstelligt. Deshalb hat ihr Blut auch diese charakteristische Farbe.

Verhalten

Die Jagd ist ihr Leben und bestimmt dieses von der ersten Jagd an, welche bei den Männchen als Beweis für die Reife gilt, bis hin zu ihrer letzten Jagd (denn es gilt als unehrenhaft an Altersschwäche zu sterben). Sie töten keine wehrlosen Gegner ohne triftigen Grund und versuchen bei der Jagd auch nur mit der nötigsten Bewaffnung aus zukommen. Nur eine faire Jagd wird als ehrenhaft bezeichnet nur auch nur dann darf der Schädel der Beute als Trophäe mitgenommen werden. Der älteste und beste Jäger ist der Anführer des Clans.

Soziales Verhalten

Innerhalb des Clans gibt es eine klare Hierarchie. Die Clansältesten und Jagdveteranen haben das meiste Sagen. Danach kommen die anderen Blutgeweihten, die ältesten Mütter, die reifen Weibchen und danach die Neugeborenen (Icztakk in ihren ersten beiden Zyklen). Es gibt eine klare Verteilung der Aufgaben. Die Männchen sind für die Jagd und Nahrungsmittelbeschaffung zuständig und beschützen den Clan. Die Weibchen ziehen die Jungen auf, bauen die Hütten und Baumhäuser und organisieren das Tagesleben. Die Weibchen sind etwas größer, fülliger und rundlicher. Sie sind während ihrer Empfangsbereitschaft sehr aggressiv, auch den Männchen gegenüber. Das stellt sicher, dass sich die schwachen Männchen nicht fortpflanzen. Ein reifes Männchen paart sich mit allen Weibchen im Clan, was die Artenvielfalt sichern soll. Die Paarung ist ein langwieriger Prozess, das Männchen kann dabei teilweise schwer verletzt werden. Die Paarung findet in Zyklen statt. Ein Paarungszyklus dauert 20-30 Jahre, er beginnt mit einer mehrtägigen, intensiven Paarung. Die erste und letzte Paarung während des Zyklus. Die Chance auf eine Empfängnis ist ca. 70%. Weibchen die nicht Trächtig geworden sind werden getötet. Die Schwangerschaft dauert 18-24 Monate, dafür ist die Wahrscheinlichkeit für Mehrlinge sehr hoch (meist Zwi- oder Drillinge). Ein neugeborenes Weibchen ist in ihrem übernächsten Zyklus Paarungsreif. Die jungen Männchen werden in den ersten Lebensjahre gemeinsam mit den jungen Weibchen von der Mutter aufgezogen und später von den Männchen (niemand weiß wer der Vater ist) ausgebildet und in die Jagd eingewiesen. Ab dem zweiten Lebenszyklus ist der soziale Kontakt zwischen Männchen und Weibchen gleicher Generation sowie zwischen dem jungen Männchen und der Mutter strengstens verboten. Sobald ein Männchen die Blutweihe vollzogen hat ist das Verbot aufgehoben. Bruder- und Schwesternschaft ist unter den Icztakk die engste Bindung. Vor allem die Mehrlinge haben eine besondere Verbindung. Icztakk führen starke gleichgeschlechtliche Freundschaften, vor allem mit anderen gleicher Generation. Auch die Mutter – Tochter Beziehung ist sehr eng. Dafür haben sie wenig Empfindung gegenüber dem anderen Geschlecht.

Verhalten gegenüber anderen Clans

Das Tal wird in Reviere der verschiedenen Clans eingeteilt. Sie leben selten in Frieden miteinander, doch ist ihr kriegerisches Interesse eher gering. Kommt es aber zu Verletzungen der Reviergrenzen kann es zu Auseinandersetzungen kommen. Wird einem Clan der Krieg erklärt wird er bis auf das letzte Exemplar ausgerottet.

Lebensraum

Die Icztakk leben in einem einige Quadratmeilen großen Tal auf der derben Seite von Chronos. Dieses sumpfige, mit dichter Dschungelvegetation bewachsene Tal, dass durch eine Gebirgskette von der Außenwelt geschützt ist, nennt man auch das Tal ohne Wiederkehr. Für Reisende, die zufällig keine erfahrenen Bergsteiger sind, gibt es nur wenige Zugänge, meist Pässe oder sogar der ein oder andere, natürliche Tunnel. Warum dieses Tal so genannt wird könnte zum einen an den mythischen Jägern liegen, die selten die Anwesenheit Fremder dulden, zum Anderen auch an den wilden Bestien und Kreaturen, die als Jagdbeute dienen, aber sich doch selbst an der Jagd von Reisenden beteiligen. Man kann nicht unbedingt sagen, dass diese Kultur irgendwie feindselig wär, aber die Tatsache, dass noch niemand erfolgreich (und damit ist gemeint: lebend) ein Abkommen oder einen Handel mit ihnen geschlossen hat, deutet darauf hin. Doch sie ehren Mut. So ist jener Reisender, welcher selbst auf der Jagd erfolgreich war, Einem begegnet, der ihm mit Respekt gegenüberstand. So kann man sagen, dass nicht jeder, der dieses Tal jemals betreten hat, gestorben ist. Denn wer sich mit Mut und Jagderfolg auszeichnet, soll die Freiheit haben, das Tal zu verlassen und sich seine Trophäe mitzunehmen.

Jagdstil

Die Icztakk jagen meist allein. Das Männchen, dass die größte Jagdbeute oder Trophäe mitbringt steigt in dem Ansehen der anderen. Oft legen sie einen Köder und versuchen die Beute zu überraschen. Agressive Beute erlegen sie aber auch oft im Zweikampf. Nur bei besonderen Ritualen jagen die Icztakk in kleinen Gruppen gegen eine Überzahl von meist vorher gefangen genommenen und abgerichteten Raubtieren.

Waffen und Ausrüstung

Waffen

Die Icztakk jagen und beschützen ihren Clan meistens mit Klingenwaffen. Zu ihrem Repertoire gehören hauptsächlich Speere, Naginatas und eine Doppelklingen-Armschiene. Letzteres wird auch als Werkzeug benutzt, z.B. um die Beute zu entbeinen. Es finden sich aber auch einige Schwerter und Wurfwaffen. Sie haben gelernt, das gelblich schimmernde Metallerz aus dem Tal zu verhütten und zu schmieden. Jeder Jäger stellt seine eigenen Waffen selbst her. Somit hat ein guter Schmied immer den Ausrüstungsvorteil.

Ausrüstung

Die Icztakk tragen außer ihrer Maske kaum Rüstung. Diese dient hauptsächlich zur Tarnung und verhindert das sofortige Abschrecken der Beute.

Regeltechnisch

Werte:

Stärke: +4
Konstitution: +3
Intelligenz: -1
Intuition: +2
Willenskraft: +1
Charisma: -3
Erscheinungsbild: 1W6/-4

Kosten: 815 EP

:!: Vorsicht: veraltet :!:

Neues aus dem Tal

Die neuen Herrscher des Tals

Schon lange hatte der Clan der Überlegenen, wie sie sich selbst nannten die Führung über das Tal gewonnen. Ihre Jagdgründe zählten schon immer zu den größten und lebendigsten, ihre Weibchen zu den gesündesten und ihre Nachkommen zu den besten Anfängern unter den Jägern. So wuchsen immer mehr neue Jäger heran, ausgestattet mit den besten Genen und erzogen von den besten Lehrern. Jäger die so furcht und erbarmungslos waren, dass selbst die Veteranen ihnen mit Respekt begegneten. Fast alle überlebten die Blutweihe, ihre erste selbstständige Jagd. Die ältesten sorgten sich über den so zahlreichen Zuwachs in diesem Zyklus. Sie befürchteten, dass die Jagdgründe nicht mehr reichen würden. So gaben sie auch Jäger anderer Clans zur Jagd frei, in der Hoffnung, dass sich aus den vielen neuen Jägern einige mächtige hervortun und einige im Kampf fallen würden. Doch die neuen Jäger zeigten deutlich, dass sie die neuen Herrscher über das Tal sind und rotteten Schritt für Schritt alle anderen Clans aus. Einige Jahrzehnte später… Die heran gereiften neuen Herrscher über das Tal setzten ihre Brut zum neuen Zyklus um eine neue Generation an Jägern heranzuzüchten. Doch im Tal weht der Wind des Todes, zu wenig Jagdbeute findet sich im Tal. So wurde beschlossen, dass jeder Neugeborene das Tal nach seiner Blutweihe verlassen muss und erst zurückkehren darf in das Tal ohne Wiederkehr, wenn er sich den alten als würdig erwiesen hat. Es wird der Tag kommen, an dem die große Jagd beginnt. Und nun ist sicher, sie wird nicht im Tal stattfinden.

Der erste Kontakt

Es vergingen die Jahre und die ersten Jünglinge kamen zurück von ihrer Blutweihe. Sie erzählten von intelligenten Lebensformen die in Gemeinschaften zusammen lebten und ähnlich der Kultur der Icztakk Handwerk und Jagd betrieben. Schwache Geschöpfe, die in Gruppen zu jagen schienen. Einige am ganzen Körper behaart, einige konnten fliegen und hatten die Anwesenheit der Jünglinge schnell bemerkt. Es kam zu Kämpfen. Diese kleinen, behaarten, fliegenden Geschöpfe schienen für die Jagd geeignet zu sein, sie hatten einen guten Instinkt. Einige zerstörten die Bäume und bauten dann Häuser und Hütten aus Holz und Stein. Einige flüchteten bei Begegnung, einige sammelten sich zum Kampf.
Die Schöpfer, also die Generation die die Herrschaft über das Tal erlangte und die Generation der Neuen zeugte, schien von der Neugier gepackt. Sie beschlossen das Gelände um das Tal zu erforschen, denn es hatten sich neue Möglichkeiten aufgetan.

Der Anfang einer neuen Kultur

Was die Schöpfer da entdeckten waren Affenmenschen die in kleinen Stämmen überall im Dschungel lebten. Im Südwesten lebten einige humanoide Fledermausgeschöpfe und im Nordwesten und im Nordosten lebten einige Menschen verschiedener Kulturen. Der Anführer erkannte das Potential dieser Kulturen. Einige ließen sich in kleinen Gruppen gut jagen, es war eine ganz neue Art der Herausforderung gegen bewaffnete, intelligente Lebensformen zu kämpfen, wie einst gegen die verfeindeten Clans. Die schwachen Kulturen ließen sich überfallen und versklaven um die neuen Ideen der Schöpfer umzusetzen. So nahm das Schicksal seinen lauf.

Der Wandel

Wieder vergingen viele Jahre. Die Schöpfer waren schon alt, die Neuen schon in mehreren Generationen vertreten. Viele Ideen der Schöpfer waren umgesetzt. Das Tal wurde mit Hilfe einiger Sklaven ausgebaut. Es wurden Tempel errichtet, Arenen und Gehege. Die letzten Exemplare der Todeskrallen wurden gefangen genommen um sie zu züchten und zu kreuzen, den perfekten Rivalen zu erschaffen. Die Jagd wurde zu einem Spiel, ein Spiel über Leben und Tod, über Gewinner und Verlierer, über Macht und Respekt. Der ganze Lebensinhalt der Icztakk. Finde einen starken Gegner und töte ihn. Ehre deine Brüder und mache deiner Generation keine Schande. Es wurden Regeln für Rituale entwickelt, das Spiel nahm Gestalt an. Doch noch sind einige von ihnen da draußen, einige Jünglinge auf der Suche nach ihrem Glück, unterwegs wegen ihrer Blutweihe. Aber es sind auch einige erfahrene Jäger unterwegs, manche aus Freude an der Jagd und aus Neugier, einige auf der Suche nach neuen Rivalen für die Arenen des Tals. Mehr denn je scheinen sich alle auf etwas vorzubereiten, auf etwas großes.

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welten/honk/rassen/icztakk.txt · Zuletzt geändert: 27.11.2016 00:24 (Externe Bearbeitung)