Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

forum:social_combat_system [27.11.2016 00:24] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
 +===== Social Combat System =====
 +Es gibt meiner Meinung nach zwei Arten sozialer Aktionen, die gesondert behandelte werden müssen. Die Einteilung kommt weiter unten.
  
 +Eine Kampfsituation ist nur dann spannend, wenn es auch etwas zu gewinnen oder zu verlieren gibt. Bei Sozialem-Combat kommt dafür das Selbstbewusstsein in Frage oder neue Werte wie Gefühlsattribute (Wut, Scham, etc.)
 +
 +Meiner meinung nach sollte Sozialer Combat nicht genau wie der handfeste Kampof ablaufen, kurz gesagt einfacher sein. Bei echten Kämpfen spielt die Zeit eine entscheidende Rolle (deswegen haben wir ja das Rad der Zeit), bei sozialen Aktionen ist es eine einzelne Aktion oder ein Schlagabtausch,​ der z.B. unabhängig davon statt findet, dass einer langsamer redet. Deshalb sollten wir uns eher an den Ideen für das verkürzte Kampfsystem orientieren und Erfolgswürfe machen. Ich bin auch gegen "​soziale Manöver",​ es sollten also die Attribute und der Talentwert ausreichen.
 +===== Seduktive Aktionen =====
 +Bei seduktiven "​Angiffen"​ versucht der Angreifer beim Opfer ein bestimmtes Gefühl, wie Wut, Zuneigung oder Scham auslößen. Das Opfer kann sich mit Willsenskraft der verführenden Wirkung des Angriffs versuchen zu entziehen.
 +
 +Im Normalfall bekommt das Opfer nach dem Angriff die Möglichkeit zu //​kontern//,​ also eine soziale Attacke gegen den Angreifer zu richten.
 +==== Erniedrigen ====
 +Beim Erniedrigen versucht der Angreifer das Selbstbewusstsein des Opfers zu senken, ohne es wütend zu machen. Voraussetzung dafür ist die Kenntnis des Angreifers über eine Schwäche oder dunkle Vergangenheit des Opfers, die von diesem als solche erkannst wird. Der Angreifer löst also Scham aus.
 +
 +Der Angreifer würfelt ein passendes Talent (dies ist das Talent, das gebraucht wird um die Schwäche zu erkennen z.B. Gebräusche des Opfervolks) gegen das aktuelle Selbstbewusstsein des Opfers, das Opfger würfelt Willenskraft gegen das Charisma des Angreifers. Der Spielleiter kann hier sinnvolle Modifikatoren bestimmen, die beide Proben modifizieren können. Ist der soziale Angriff erfolgreich (mehr gewürfelte Erfolge, gleich viele reichen nicht), wird das Selbstbewusstsein des Opfers um einen Punkt gesenkt.
 +==== Beleidigen ====
 +Beleidigen funktioniert wie Erniedrigen,​ mit dem Unterschied,​ dass die kenntnis einer passenden Beleidigung ausreicht und der Angreifer versucht das Opfer wütend zu machen. Gewürfelt wird hier meist auf Gebräuche und ein erfolgreicher Angriff senkt nicht unbedingt das Selbstbewusstsein,​ macht aber das Opfer wütend.
 +==== Anklagen/​Appelieren ====
 +Hier muss der Angreifer eine moralische Verfehlung des Opfers kennen. Regeltechnisch läuft alles wie beim Erniedrigen ab, jedoch ist das eigentliche Ziel die Einsicht des Opfers. Das Opfer kann also moralisch gestärkt (aber mit niedrigem SB) aus der verlorenen Anklage hervor gehen. Das Opfer hat hier auch die Möglichkeit sich nicht gegen den Angriff zu wehren (frühe Einsicht).
 +==== Betören ====
 +Hierbei versucht der "​Angreifer"​ positive Gefühle für sich auszulösen und eine rationale Einschätzung seiner Person zu verhindern. Dies muss nicht unbedingt einen sexuellen Kontext haben. Regeltechnisch läuft alles wie bei der Erniedrigung ab, jedoch wird nicht das Selbstbewusstsein des Opfers gesenkt, sondern das des Angreifers erhöht (nur sofern das Opfer eine lohnende "​Eroberung"​ ist).
 +===== Diskursive Aktionen =====
 +Dei diskursiven Aktionen kann der "​Angriff"​ durch ein Talentwurf gekontert werden. Es handelt sich also um vergleichende Proben (mögl. unterschiedlicher Talentwerte).
 +==== Wissensdiskussionen ====
 +Hier vergleichen die Kontrahenten ihr Wissen in einem bestimmten Bereich würfeln also normalerweise auf das gleiche Talent. Der Angreifer setzt die Schwierigkeit fest, gegen die beide würfeln, wer mehr Erfolge erreicht hat die Diskussion "​gewonnen"​. Im manchen fällen kann dann das Selbstbewusstsein des Siegers gesteigert oder des verlierers gesenkt werden. Wann dies passiert, ist aber Meisterentscheid,​ da solche Diskussionen auch häufig nur wegen des Informationsaustauschs geführt werden.
 +==== Schauspielerei ====
 +Bei Schauspielerei geht es darum das Opfer etwas glauben zu lassen, was nicht der Realität entspricht. Der Angegriffene kann versuchen dies je nach Situation mit Wesen erkennen oder Motiv erkennen zu durchschauen (dadurch wird die schauspielerische Leistung aber nicht geschmälert). Es ist möglich mehreren etwas vorzuspielen (jeder muss selbst würfeln um der Wirkung des Spiels zu entgehen). Die Schwirigkeit für den Schauspieler ist rollenabhängig (3=kleine Verändrung von der Normalität bis 9=stark unterschiedlich z.B. anderes Wesen/​Rasse/​Geschlecht),​ für das Durchschauen des Spiels ist sie situationsabhängig:​
 +^ Situation ^ Schwierigkeit zum Durchschauen |
 +| Schauspieler auf einer Bühne | 3 |
 +| Eskimo in der Wüste | 4 |
 +| Mensch als Legat | 5 |
 +| Bauer im Adelskostüm | 6 |
 +| Pokern | 7 |
 +| Söldner als Legionär | 8 |
 +| Waffeschmied als Rüstungsschmied | 9 |
 +Hat der Schauspieler mehr Erfolge, erscheint sein Verhalten plausiebel. ​
 +
 +
 +~~DISCUSSION:​on~~
 
 
 
     
 
forum/social_combat_system.txt · Zuletzt geändert: 27.11.2016 00:24 (Externe Bearbeitung)