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[Regelvorschlag] Erscheinungsbild

Bei dem Ganzen hin und her der vielen Spielleiterwechsel, dem Wegfall der TRN-Sitzungen etc. ist Thomas' Meinung, daß das Attribut Erscheinungsbild über kurz oder lang aus Titans verschwinden wird, fast vollkommen vergessen worden. Ich würde gerne folgenden Vorschlag zur Erhaltung des Attributs tun.

Es müßte allerdings noch für alle „relevanten“ Rassen festgelegt werden, wie lange sie durchschnittlich leben und wie sie die unten aufgelisteten Modifikatoren benutzen (als Bonus oder Malus).

Die Idee ist im Generellen dem Book of Erotic Fantasy unter der OGL v1.0a und anderen Systemen, welche das Attribut Erscheinungsbild/Appearance kennen, entliehen.

Jede(r ) Spezies (Spielercharakter ) startet nach den Basisregeln mit einem unmodifizierten EB-Attribut, daß durch die bisherigen oder zukünftigen Regeln modifiziert werden kann.

Der einzige, feststehende Modifikator wird dadurch bestimmt, wie gealtert das entsprechende Wesen im Vergleich zum Speziesdurchschnitt bzw. zur Lebenserwartung ist.

Altersmodifikatoren:

Kindlich (halbe Lebenszeit bis zum Erwachsensein oder präpubertär): - 1

Jugendlich (noch nicht ausgewachsen): + 1; ersetzt den Kindlich-Bonus

Erwachsen (bei Menschen 20 - 25 Jahre): verliert den Jugendlich-Bonus

Mittelalt (1/3 der Maximallebenserwartung): - 1

Alt (2/3 der Maximallebenserwartung): - 1

Greis (Maximallebenserwartung): - 1

Die Stufen Mittelalt bis Greis sind kumulativ. Das heißt, ein menschlicher Charakter der mit 65 Jahren in das Spiel einsteigt hat einen - 2-Modifikator auf sein EB.

Der häufigere Fall wird allerdings der sein, daß die EB-Vergleicher unterschiedlichen Spezies angehören. In diesem Fall sollten vom Spielleiter beim Vergleich zwischen Menschen und anderen folgende, kumulative Modifikatoren vergeben werden:

  • + 1 für visuelle „Reinheit“ (z. B. die verführerische Art von Vampiren oder Elementare)
  • + 1 für außergewöhnliche Symmetrie (z. B. exakt parallele Augen oder genau gleich lange Arme)
  • - 1 bei Narben oder sonstigen Erscheinungsbildbrüchen (z. B. Lippenspalte)
  • - 1 für außergewöhnliche Asymmetrie (z. B. ein Auge auf der Stirn, das andere auf der Wange)
  • - 1 bei einem Größenunterschied von 50 % oder mehr
  • - 1 pro unterschiedlicher Gliedmaßen-, Wahrnehmungsorgananzahl (gilt auch für Paare derselben)
  • - 1 pro Grad der Verwesung (gerade gestorben, versagen der autonomen Muskulatur, Leichenstarre, Zellwandbrüche, Faulgasentwicklung, etc.)
  • - 1 bei gleichem Geschlecht (außer der Charakter entstammt einer Kultur, die Bi- oder Homosexualität voll integriert hat)
  • - 1 bei Anteilen von anderen Spezies (z. B. Flügel oder ein Schweif)
  • - 1 bei Spezies, die zum größten Teil „anders“ sind (z. B. Setu/Aquil)
  • - 1 bei anderen Spezies (z. B. Naga)
  • - 1 für großflächige Andersartigkeiten (schalig, schuppig, federig, pelzig, schleimig, breiig, steinig)
  • künstliche Erhöhung (Schminke, etc.) sollte beschrieben und im Einzelnen bewertet werden (nicht mehr als +/- 1)

Spieler sollten auch entscheiden, dem SL mitteilen & festhalten, ob sie wegen [hier Grund einfügen] die Modifikatoren anders benutzen.

Alle Mali werden zu Boni, wenn eine unnatürliche Schönheit vorhanden ist. Zum Beispiel bei Celestialen, Drachen, Elfen, Teufeln (nicht Dämonen) oder auch kleinen Schweinchen.

Bei entsprechendem Machtgrad des betreffenden Wesens sollte es ihm auch ermöglicht sein, willentlich zu entscheiden, ob es besonders fürchterlich oder besonders lieblich erscheinen will.

Werwolf, 2010/11/24 14:58

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