Unterschiede

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archiv:grundsatzproblem_wunden_und_schmerzwunden [27.11.2016 00:24] (aktuell)
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 +====== [Grundsatzproblem] Wunden und Schmerzwunden ======
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 +//Weiterhin halte ich es für sinnvoll im Folgenden "​Wunden"​ für "​Echte/​Wirkliche Wunden"​ zu benutzen, um es gegenüber "​Schmerzwunden"​ ab zu grenzen ohne jedes Mal ein zusätzliches Wort schreiben zu müssen.//
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 +Wie ich in [[[Regelvorschlag] Schmerzwunden und Wundschmerz]] angeregt habe, möchte ich hier eine grundsätzliche Diskussion über Wunden und Schmerzwunden beginnen. Dabei geht es mir zuerst weniger darum, wie man sie in Regeln fasst. Ich möchte viel mehr Meinungen und Auffassungen zu diesem Thema sammeln und sie mit einander vergleichen bzw. sehen wie man sie am besten zusammenfassen kann.
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 +Wenn ihr Vorschläge habt, dann schreibt sie der Übersicht halber direkt in den Text hier und nicht in Kommentare. Benutzt die Kommentare, um einzelne Punkte zu diskutieren. Wenn jemand einen Punkt ergänzt anstatts einen eigenen hinzu zu fügen, kann er/sie ja einfach die entsprechende Stelle kenntlich machen (z.B. mit "​(Thomas)"​),​ damit man später auch einzelne Punkte zuordnen kann. \\
 +Ich denke das fördert die Übersichtlichkeit enorm.
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 +===== Thomas =====
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 +Meiner Meinung nach unterscheiden sich Wunden und Schmerzwunden in vielen Punkten:
 +  - Langwierigkeit
 +  - Behinderungsart
 +  - Gewöhnung/​Resistenz
 +  - Abbauen/​Verheilung
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 +==== Langwierigkeit ====
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 +Wunden sind eine (meistens) ernste Sache, die eine physische Beschädigung des Körpers ausdrücken und eine entsprechend lange Zeit zur Heilung brauchen. Sie verheilen nicht im Minuten- oder sogar Sekundenbereich,​ in den allermeisten Fällen nicht mal im Stundenbereich,​ sondern brauchen Tage, um vom Körper regeneriert zu werden. Ausserdem setzt die physische Heilung ein gewisses Maß an Ruhe voraus. Ein gebrochener Arm kann unmöglich vom Körper geheilt werden, wenn man zwanghaft versucht mit dem Arm eine Waffe zu führen und ihm so keine Ruhe gönnt. Daher halte ich die ausgedehnten (i.d.R. 6 Stunden pro Wurf) Zeiträume und die geforderte Ruhe währendessen für angebracht.
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 +Unter einer Schmerzwunde verstehe ich eine etwas kleinere bzw. nicht so einflussstarke Wunde, wie einen Kratzer, einen kleinen Biss oder Stich (z.B. Biene), der keinen langfristigen Effekt hat. Das bedeutet er sollte nach einigen Minuten oder Stunden verheilt sein - evtl. sogar nur Sekunden. Ausserdem sollte Ruhe keine notwendige Vorraussetzung zur Regeneration von Schmerzwunden sein. Ich kann jemandem eine klassische Backpfeife geben, ihn danach einen 200 Meter Sprint laufen lassen und er wird von der "​Schmerzwunde Backpfeife"​ nicht mehr viel merken - wenn überhaupt noch.
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 +==== Behinderungsart ====
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 +Eine Wunde ist eine physische Angelegenheit,​ die es dem Körper technisch nicht möglich macht eine bestimmte Aktion ohne Behinderung bzw. überhaupt durch zu führen. Ein gebrochener Arm kann nicht zum Klettern benutzt werden, egal wie sehr man es will. Ein gebrochenes Bein kann nicht zum Laufen benutzt weden, egal wie oft man es versucht. Wunden sind Einschränkungen des Körpers, die aufgrund ihrer physischer Natur nicht psychisch (also z.B. mit Willenskraft) temporär ignoriert werden können.
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 +Schmerzwunden hingegen repräsentieren vielmehr die körpereigene psychische Abwehrreaktion in schmerzhaften Situationen. Sie entstehen aufgrund kleinerer und in den allermeisten Fällen eher unbedeutender Verletzungen (s.o.) und können anders als normale Wunden mit Willenskraft überwunden werden. Ich kann durchaus eine Backpfeife erhalten haben und trotzdem noch gut Grimsassen schneiden - solange ich mich nur genug dazu zwingen kann. 
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 +==== Gewöhnung/​Resistenz ====
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 +Ein wesentlicher Unterschied zwischen Wunden und Schmerzwunden ist die Tatsache, dass ich mich gegen Schmerzwunden ganz gezielt und bewusst abhärten kann und gegen Wunden nicht bzw. nur sehr viel schwieriger. Wie trainiert man sich gegen einen Knochenbruch ? Man kann versuchen den Knochen zu stärken, seine Ernährung entsprechend umstellen, aber sehr viel mehr als kleine Präventivmaßnahmen gibt es nicht. Ist der Knochenbruch erst einmal da, muss man trotzdem warten, bis er verheilt ist. Bei Schmerzwunden sieht das anders aus, da man seine Schmerztoleranz durchaus steigern kann. Im Gegensatz zu Wunden hilft mir Schmerztoleranz beim Erleiden von Schmerzwunden und beim Umgang mit selbigen. Eine Schmerzempfindliche Person wird viel eher vor Aktionen zurück schrecken als ein abgehärteter Kneipenschläger - unter der Vorraussetzunge,​ dass beide Schmerzwunden haben.
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 +Nichts desto trotz gibt es Menschen deren Körper "​robuster gebaut"​ ist als der anderer Menschen. Dies ist aber eher eine grundlegende Eigenschaft des Körpers und kann nur wenig bis überhaupt nicht trainiert werden. Daher sollten Eigenschaften,​ die das Erleiden von/den Umgang mit/etc. Wunden beeinflussen Vor- bzw. Nachteile und Eigenschaften,​ die das Erleiden von/Umgang mit/etc. Schmerzwunden beeinflussen eher Sonderfertigkeiten sein. \\
 +Dabei lasse ich die Attribute bewusst aussen vor. Natürlich helfen Konstitution und Willenskraft bei Wunden und Schmerzwunden. Es gibt aber noch mehr Faktoren, die das Erleiden/​Heilen/​Umgang/​etc. beeinflussen als nur Attribute (zB. "​Schmerztoleranz"​ oder "​Schnelle Regeneration"​) - um eben diese geh es an dieser Stelle.
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 +==== Abbauen/​Verheilung ====
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 +Beim Abbau und Verheilen von Wunden spielt Konstitution die wesentliche Rolle und Willenskraft hat hier eigentlich nichts verloren. Bei Schmerzwunden bin ich mir da allerdings nicht so sicher. Natürlich sollte hier auch Konstitution eine Rolle spielen, allerdings ist auch Willenskraft nicht ganz ohne Bedeutung.
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 +//Thomas, 2009/05/12 17:24 //
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 +~~DISCUSSION~~
  
 
 
 
     
 
archiv/grundsatzproblem_wunden_und_schmerzwunden.txt · Zuletzt geändert: 27.11.2016 00:24 (Externe Bearbeitung)